Homeoffice bietet viele Vorteile – doch neue Forschungsergebnisse zeigen auch Schattenseiten. Eine im Juni 2026 veröffentlichte US-Studie mit Daten von rund 600.000 Personen kommt zu dem Ergebnis, dass mobiles Arbeiten soziale Isolation verstärken und die psychische Belastung erhöhen kann – besonders bei Menschen, die allein leben. Auffällig: Fehlende Kontakte im Arbeitsalltag wurden häufig nicht durch mehr soziale Interaktion im Privatleben ausgeglichen. Die Forschenden betonen damit eine oft unterschätzte Funktion von Arbeit: soziale Nähe, Austausch und Zugehörigkeit. Quelle: Science (2026), aufbereitet u. a. durch das Science Media Center Germany und Deutsches Ärzteblatt.

Genau hier setzt die Psychische Gefährdungsbeurteilung des ZfP an. Wir analysieren systematisch Belastungsfaktoren wie soziale Isolation, Kommunikation im hybriden Arbeiten oder fehlende Teamanbindung – und entwickeln daraus konkrete Maßnahmen, die psychische Gesundheit stärken. Denn Homeoffice muss kein Risiko sein: Mit den richtigen Strukturen, Führungskonzepten und Präventionsmaßnahmen kann mobiles Arbeiten gesund und leistungsförderlich gestaltet werden.

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