Fehltage aufgrund von psychischen Erkrankungen steigen lt. DAK rapide an
- Psychische Erkrankungen lagen 2025 auf Platz zwei der Erkrankungsgruppen, die die meisten krankheitsbedingten Fehltage bei der Arbeit verursachten.
- 2025 kamen auf 100 Versicherte 366 Fehltage und 10,7 Krankschreibungsfälle. Das ist mehr als noch im Vorjahr (2024: 342 Tage; 10,4 Fälle)
- Geschlechtsspezifische Unterschiede: Bei Frauen gab es 456 Fehltage je 100 Versicherte, bei Männern waren es 288 Fehltage
- Häufigste Diagnosen: Depressive Episoden und rezidivierende depressive Störungen (F32/F33) standen mit 201,9 Fehltagen je 100 Versicherte an der Spitze (rund 55 % des gesamten psychisch bedingten Arbeitsausfalls). Danach folgten Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (F43) mit 63,5 Fehltagen
- Branchenvergleich: Die Höchstwerte verzeichnete das Gesundheitswesen mit 474 Fehltagen je 100 Versicherten, gefolgt von der Öffentlichen Verwaltung (430 Tage). Unterdurchschnittliche Werte gab es im Baugewerbe (233 Tage)
Quelle: https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/psychreport-2026_163000

